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Der Ongate Blog – Ongate GmbH

iPhone-Kauf ohne Vertrag

15. September 2008

Vor knapp einem Jahr hat die Stiftung Warentest ja noch geraten mit dem iPhone-Kauf zu warten. Man sollte auf ein mögliches Folgemodell von Apples iPhone warten. Das Handy hatte noch einige Fehler, die korrigiert werden müssten, urteilte die Stiftung Warentest nach einem Schnelltest. Wenn jetzt tatsächlich vertragsfreie iPhones auf den Markt kommen, wird die Beliebtheit einmal mehr einen Schub nach vorne bekommen.

Letztes Jahr fehlten ein paar technische Features, die Funktion stand angeblich hinter dem Design zurück. Inzwischen hat das formschöne Design und der Touchscreen die Nutzer überzeugt. Auch ausgereiftes GPS ist keine Hürde mehr. Das Bedienkonzept von Apples iPhone ist weiterhin einfach: Nur ein paar Fingerzeige auf dem Bildschirm lassen das Smartphone online gehen. Das Eingabeprogramm ist leicht erlernbar. E-Mails können per Bildschirmdruck einfach über die nackte Fingerkuppe gehen. Die Sprachqualität der heutigen Geräte ist einwandfrei, der MP3-Spieler begeistert.

Ein Dorn im Auge der Nutzer war in diesem Jahr, das die Kosten trotz Gratis-Surfen im Internet vergleichsweise sehr hoch sind. Neben Bereitstellungspreis musste in der Regel ein Zweijahresvertrag mit speziellen Tarifen abgeschlossen werden, was im günstigsten Tarif etwa 600 Euro im Jahr bedeutete.

Das könnte jetzt ein Ende haben, wenn vertragsfreie iPhones den Markt neu einnorden. Die Kombination von Schönheit und Funktionalität verbunden mit größtmöglicher individueller Freiheit des Nutzers. Die Händler versprechen kein gehacktes, sondern werksseitig original simlockfreies iPhone, dass weltweit mit jeder Sim-Karte - T-Mobile, Vodafone, O2, Eplus, alle Prepaidkarten etc. funktioniert. Das bedeutet auch, die problemlose Installation und funktionierende Updates von Software auf das iPhone, weil ja keine werksseitige Simlock-Sperrung für Reibung sorgt. Wer möchte nicht ein vertragsfreies Apple iPhone haben?

Kundendaten auf chinesischem Server

5. September 2008

Heise.de berichtet, dass das ZDF-Wirtschaftsmagazins WISO auf einem chinesischen Webserver rund 56.000 frei zugängliche Datensätze geortet hat, von denen nach Recherchen von WISO zumindest ein großer Teil aus einer Bewerberdatenbank von Price-Waterhouse-Coopers (PwC) stammt. Diese Daten bestehen aus E-Mail-Adressen und Passwörtern, die die Eigentümer möglicherweise bei verschiedenen Diensten im Internet einsetzen.

Dabei sind wohl vor allen Dingen Zahlungskonten im Visier. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PwC hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Datensätze, aus E-Mail-Adresse und Passwörtern, wurden lt. der ZDF-Recherche dazu benutzt, sich bei einem Internet-Zahlungsdienstleister anzumelden. Dabei spekulierten die Datendiebe anscheinend auf die Gewohnheit vieler Internet-Nutzer gleiche Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort bei verschiedenen Diensten zu verwenden. Dadurch hätte man Zugriff auf das Zahlungskonto des Betroffenen erhalten.

Ein direkter Zugriff auf die Bewerberdaten bei Price-Waterhouse-Coopers war mit den im Netz befindlichen Informationen nicht möglich, da man sich dort nur mit Hilfe eines Benutzernamens anmelden konnte, der sich nicht bei den gestohlenen Daten befand. Die Betroffenen sollten, um einem Missbrauch ihrer Daten vorzubeugen, sicherstellen, dass sie bei allen Online-Diensten unterschiedliche Passwörter verwenden.

Sendehinweis:
Ausführliche Informationen in WISO am Montag, 8. September 2008, um 19.25 Uhr im ZDF, Moderation: Michael Opoczynski.