Adressierbarkeit im Web
12. Juni 2008
(mf.nrw.de) Es ist bekannt, dass gerade die Kostenlos-Mentalität im Internet es den Anbietern von kostenpflichtigen Inhalten schwer macht. Online-Services bringen noch immer nur geringe Erlöse – zum Beispiel über Archiv-Funktionen oder ElectronicPaper- Ausgaben –, verspricht die „Werbung“ im Netz weitere Zuwächse für Zeitungen und Zeitschriften.
Spätestens seitdem Rupert Murdoch erklärte, der Online-Dienst seines Wall Street Journals, den zuvor mehrere hunderttausend Nutzer abonniert hatten, werde zum Gratis-Angebot, ist klar: Die Erstellung von Kundenprofilen und die daraus folgende Möglichkeit einer präzisen Adressierbarkeit von Werbebotschaften sind im Internet für viele Agenturen und Markenartikelhersteller besonders interessant.
Kontextabhängige Werbung und Suchwortvermarktung machen bereits mehr als die Hälfte der Online-Werbeeinnahmen aus.

