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Der Ongate Blog – Ongate GmbH

Google-Indexierung fehlerlos für eine Suchmaschinenoptimierung

21. Februar 2009

Durch die Vermeidung bestimmter Fehler kann man einer Verbannung aus dem Google-Index aktiv entgegenwirken und die eigene Auffindbarkeit und die Suchmaschinenoptimierung im Netz über Google und Co. deutlich erhöhen.
Das betrifft im Prinzip alle Suchmaschinen und die Berücksichtigung der Tipps erhöht somit die gesamte Performance und die gut.

Webhoster
Man sollte einen Webhoster wählen, der gut erreichbar ist, und nicht durch Ausfallzeiten glänzt. Kann der Google-Bot eine Webseite oft nicht erreichen, weil der server down ist, oder reagiert die Webseite extrem langsam, führt das zur Abwertung.

Doorway-Seiten
Seiten, die nur mit Suchmaschinen-relevantem Text gefüllt sind, die unmittelbar nach ihrem Aufruf per Jayscript oder Meta-Refresh zu einer anderen Seite weiterleiten, sollte man tunlichst unterlassen. Die Nutzung von Doorway-Seiten hat seinerzeit zum vorübergehenden Ausschluss von BMW.de aus dem Google-Index geführt.

Nachbarseiten
Eine Verlinkung zu Seiten, die bereits aus dem Index ausgeschlossen sind, sollte man vermeiden. Dazu zählen auch Linkfarmen oder ähnliche, die von Google als unseriös eingestuft sind.

Unsichtbarer Text
Unsichtbarer Text, d.h. weißer Text auf weißem Grund, oder bildüberlegter Text mit Hilfe von Javascript waren mal beliebte Methoden um die eigene Gewichtigkeit online zu erhöhen. Google kennt inzwischen diese Hintertüren, Strandkorbund straft diese zügig mit einem Klick und man fliegt aus dem Index.

unique content
Presseseiten erlauben oft, Meldungen im Originaltext zu übernehmen. Google erkennt reine Dopplungen jedoch und stuft in dieser Form erzeugten Content ab. Besser ist es immer den gefundenen Text als Grundlage zu nehmen, und Meldungen individuell zu verfassen seo.

Relevante Werbung punktet

31. Juli 2008

Die Zeiten unkontrollierter Werbeausgaben sind endgültig vorbei. Durch
AdWords wird es endlich ermöglicht, dass der Werbetreibenden, mit geringen Mitteln große Budgets und hohe Bietpreise ausstechen kann. Der Qualitätsfaktor sorgt bei Google dafür, dass gute und relevante Kampagnen belohnt werden: mit geringeren Klickpreisen und/oder besseren Positionen.

Dieser fast demokratische Ansatz ermöglicht auch kleinen Betrieben und Unternehmen, im Kampf mit den Großen der Branche zu konkurrieren. Nicht zuletzt in Nischen oder kleinen Regionen können damit auch kleine Budgets große Erfolge erzielen.

Werden Produkte oder Dienstleistungen auf einer Webseite vorgestellt, so kann man mit AdWords einen potentiellen Kunden durch nur einen Klick vor einem Angebot abholen. Kein Fax, kein Papier, und auch kein Anruf ist dafür nötig. Ohne Medienbruch werden Interessierte genau dorthin geführt, wo ihr eigenes Interesse befriedigt werden kann. Diese Konstellation in Kombination mit einer gut gestalteten Landing Page lässt die Konversions-Raten in den zweistelligen Bereich wandern.

Wissensplattform “Knol” von Google

25. Juli 2008

(Faz.net, 24.07.08) Wie die FAZ aktuell online berichtet, hat nun auch Google eine Wissensplattform. „A unit of knowledge“ soll es sein, sie trägt den Namen “Knol”. Eine deutsche Version gibt es noch nicht. Das Wertvolle am Wissen ist, dass man es teilen kann. Und es keiner allein besitzt. Im Internet ist diese Einsicht schon lange angekommen. Wikipedia gibt Millionen Wissenseinheiten weiter, die hunderttausende fleißige und freiwillige Mitarbeiter zusammenstellen. Es kostet nichts. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - funktioniert das System und ist bisher in dieser Form und Größe einzigartig.

Wer sich “Knol” das erste Mal anschaut, wird schnell feststellen, wie sich Goles Portal von Wikipedia unterscheidet. Die Beiträge stammen von einzelnen Autoren, deren Namen unter dem Titel oder Teaser deutlich angezeigt werden. „Wir glauben, dass man Web-Inhalte besser nutzen kann, wenn man weiß, wer was geschrieben hat“, schreibt Google im offiziellen Blog. Falls es ein Leser besser weiß als der Autor, kann er seine Kritik oder Ergänzung anbringen. Allerdings entscheidet der Autor, ob diese auch veröffentlicht wird. Sie hängt dann am Ende des Artikels. Laut Google sei dies dann eine „moderierte Zusammenarbeit“.

Dass am Ende jeder Wissenseinheit Nutzer ihre Kommentare abgeben dürfen - sofern sie vom Autor freigegeben werden -, dürfte den meisten Lesern bekannt vorkommen. Nahezu jedes Nachrichtenportal hat diese Funktion in Form von Leserkommentaren. Wobei Journalisten dabei sicher nicht wie Google von „moderierter Zusammenarbeit“ sprechen würden.

Der Schwerpunkt liegt zunächst auf medizinischen Themen. Knol hält auch Informationen bereit über die “Menopause”, “Aids” oder “Cirrhosis”. Der Stil der Artikel über medizinische Themen ähnelt sich. Die leicht wissenschaftliche Sprache ergänzen die Autoren mit Abbildungen oder Fotos. arama motoru optimizasyonu

Flash wird durchsuchbar

1. Juli 2008

(golem.de, 01.07.08) Google und Yahoo indizieren jetzt Flash-Dateien. Die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo indizieren künftig nun auch Dateien im Flash-Format (SWF) von Adobe. Das Problem war bisher, dass Inhalte des auf Vektorgrafiken basierenden Animations- und Grafikformats bislang von den Suchmaschinen im Internet so gut wie gar nicht erfasst wurden.

Um den dynamischen Inhalt zu erschließen, hat Adobe nach eigenem Bekunden mit Google und Yahoo zusammengearbeitet. “Google hat intensiv daran gearbeitet, das Auffinden und Lesen von SWF-Dateien zu verbessern”, erklärte Bill Coughran, Senior Vice President für Entwicklung bei Google. “Durch unsere jüngste Zusammenarbeit helfen wir nun Websitebetreibern, die ihre Inhalte mit Adobe-Flash-Software gestalten, dabei, dass sie von den Crawlern besser gefunden werden.”

Bisher konnten Suchmaschinen nur statischen Text und Links innerhalb von SWF-Dateien aufspüren. “Nutzer erhalten bessere Suchergebnisse, weil eine Menge Informationen in SWF-Dateien stecken, die nun voll indiziert werden”, erklärte Justin Everett-Church, Senior Product Manager bei Adobe für den Flash Player. “Inhalteproduzenten können jetzt Flash-Dateien online stellen und sich sicher sein, dass über die konventionellen Suchmaschinen mehr Nutzer zu ihnen kommen. Um das zu erreichen, muss man nichts implementieren - es funktioniert automatisch und mit jeder SWF-Datei”, so Everett-Church weiter.

Google verweist bereits in den Trefferlisten auf Informationen aus Flash-Dateien. Yahoo wird demnächst ein entsprechendes Update für die Yahoo-Suchmaschine bereitstellen, erläuterte Adobe. (golem.de)

Meinungsfreiheit und Optimierung

30. Juni 2008

Digitale Kommunikation kann Menschen weltweit miteinander verbinden. Schon ein Anruf macht Landesgrenzen bedeutungslos, im Zeitalter der Digitalen Kommunikation werden Barrieren ganz unterschiedlicher Art aufgelöst, sie können durchdacht und nutzungsfreundlich überwunden werden.

(wi.) Gemeinsame Gedanken lassen sich durch digitale Kommunikation zu einer globalen Idee entwickeln. Doch wenn Menschen sich austauschen können auch kritische Inhalte transportiert werden; was der eine äußert muss dem anderen noch lange nicht gefallen. Das allein darf jedoch nicht zu einer Beschränkung der Meinungsfreiheit führen. Bei den Ergebnissen der Suchmaschinen stehen die guten Lieder und die bösen Lieder nebeneinander versammelt, wie die Bänkelsänger auf einem mittelalterlichen Marktplatz. Nur die anschließende Rauferei findet nicht statt.

Optimierung heute heißt immer auch, durch gute und interessante PR die richtigen Lieder an die gewünschte Stelle in den Ergebnislisten zu platzieren. Indem man durch qualitative Inhalte aus dem Gros der Verlautbarungen, interessanter, spannender und gehaltvoller hervorragt, als der Mitbewerber. Das ist ideale und relevante Suchmaschinenoptimierung.

Die Generationen heute haben das Glück, nicht im stillen Kämmerlein mit ihrer Meinung im Monolog verbleiben zu müssen, das Internet, die digitale Kommunikation ermöglicht eine niemals vorher gegebene Möglichkeit der umfassenden Zuhörerschaft in der ganzen Netzwelt. Und nicht nur das. Mancher Journalist recherchiert heute im Netz, ja dieser Berufsstand ist ohne Netzanbindung überhaupt nicht mehr zu denken. In der realen Welt hat das Internet längst seinen Platz eingenommen.

Es scheint, dass keinerlei Zensur angewandt wird. Daraus ergibt sich die Chance, seine eigene Meinung offen zu vertreten – vorausgesetzt der eigene Name oder Firma steht am Ende der Meinung und ist einzusehen. Im Web 2.0 ist es leicht geworden namenlos zu erscheinen, und doch ist auch das Internet kein rechtsfreier Raum. Wer sich einigermaßen auskennt, kann natürlich Anfragen ins Netz über Sibirien, die Ukraine oder Kanada schicken, und damit die Inhalte ensprechend verdeckt bereitstellen. Und doch bleibt jede menschliche Äußerung Teil des rechtsverbindlichen Systems in dem wir gemeinsam leben.

Microsoft behält Yahoo im Auge

24. Juni 2008

(Heise.online) Der Softwarekonzern Microsoft hat seine Übernahmeambitionen gegenüber Yahoo auch nach dem Abbruch aller Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen noch nicht vollständig aufgegeben. Falls es im Management des Internetdienstleisters zu einem Wechsel kommt, könnte sein Konzern seine Absichten erneuern, sagte Microsoft-Manager Kevin Johnson in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD). Johnson ist Chef der Sparte “Platform and Services”.

Derzeit sei es schwer zu spekulieren, was passieren werde. “Dies ist etwas, was Yahoo und Jerry Yang sowie deren Aktionäre und Vorstände klären müssen”, sagte Johnson. So könnte es auf der Yahoo-Hauptversammlung am 1. August könnte zu einem Wechsel im Yahoo-Vorstand kommen, falls der Großinvestor Carl Icahn seine Kandidaten durchsetzen und Yahoo-CEO Jerry Yang absetzen kann.

Yang ist laut FTD in den vergangenen Tagen erneut in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass Microsoft 1 Milliarde US-Dollar für Yahoos Suchmaschine geboten habe und weitere 8 Milliarden US-Dollar in Aktien des Internetdienstleisters stecken wollte. Das geht laut dem Bericht aus einer E-Mail Johnsons an seine Mitarbeiter hervor.

Ohne Yahoo plant Microsoft, sich bei der Suchwort- und Onlinewerbung durch “kleinere, gezielte Zukäufe” zu verstärken, sagte Johnson laut FTD. In dem Bereich habe Microsoft Fortschritte gemacht, es gebe aber noch viel Arbeit zu erledigen. Eine Kooperation mit Yahoo hätte nur einen Teil der Probleme gelöst, da der Internetdienstleister vorrangig in den USA aktiv sei. Weitere Übernahmeziele sieht Johnson vor allem im Bereich der Werbung. Ein Beispiel dafür ist der TV-Werbe-Spezialist Navic Networks, den Microsoft kürzlich kaufte.

Neun Millionen Deutsche mit Profil im Internet

19. Juni 2008

(Bitkom, 18.06.08) Tipps zum Schutz der Privatsphäre finden Sie hier:

  • 20 Prozent Wachstum pro Jahr
  • Online-Netzwerke sind beliebteste Art, sich im Netz zu zeigen
  • Datenschutz ist ein Qualitätskriterium für Anbieter
  • BITKOM gibt Tipps zum Schutz der Privatsphäre

Sinnvoll sei eine bewusste Festlegung, welche persönlichen Daten andere Nutzer sehen sollen. Der BITKOM gibt Tipps, was bei der Nutzung von Communitys zu beachten ist:

1. Geschützte Adressdaten
Ohne persönliche Daten geht es nicht: Die meisten Communitys verlangen zumindest Name, Anschrift und/oder E-Mail-Adresse. Das dient auch der Sicherheit der Nutzer, weil so einem Missbrauch der Online-Plattform vorgebeugt wird. Die Adressdaten sind geschützt und nicht frei im Internet lesbar, wenn es die Nutzer nicht eigens anders bestimmen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Datenschutzerklärung des Anbieters zu lesen. Communitys müssen per Gesetz strenge Datenschutzregeln erfüllen. So müssen sie ihre Mitglieder allgemein verständlich informieren, zu welchen Zwecken sie persönliche Daten speichern. Im Zweifel sollte man vor der Registrierung per E-Mail nachfragen.

2. Voller Name oder Pseudonym?
Communitys leben vom Vertrauen der Nutzer untereinander. Nur wenn mit offenen Karten gespielt wird, fühlen sich die Mitglieder sicher. In vielen Netzwerken ist es daher Pflicht, dass sich Nutzer mit ihrem vollen Namen registrieren. Das gilt für geschäftliche Communitys, aber auch für bekannte Netzwerke von Schülern und Studenten. „Der Zweck der meisten Plattformen ist, reale soziale Beziehungen im Netz abzubilden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Scheer. In Communitys, wo das nicht zutrifft, spricht aber nichts gegen Pseudonyme („Nicknames“).

3. Das richtige Maß an Offenheit
Im täglichen Leben würden die meisten Menschen Unbekannten kaum ihr Privatleben offenbaren. Auch im Internet haben es die Nutzer selbst in der Hand, den Zugang zu privaten Infos zu beschränken. In Communitys lässt sich zwischen Freunden und Fremden unterscheiden: Gute Bekannte haben Zugriff auf die neuesten Fotos, andere nicht. Gleiches gilt für persönliche Kontaktdaten oder Infos zum eigenen Freundeskreis. „Auch für junge Menschen ist das richtige Maß an Privatsphäre wichtig“, so BITKOM-Präsident Scheer. Frei zugängliche Partyfotos im Netz können zum Beispiel bei der Bewerbung um einen Job schaden.

4. Darstellung in Suchmaschinen
Profile, die in Communitys eingestellt wurden, lassen sich nicht ohne Weiteres mit Suchmaschinen finden. Das geht bei den meisten Netzwerken nur, wenn die Nutzer es ausdrücklich wünschen. So wird sichergestellt, dass lediglich Mitglieder die persönlichen Seiten lesen können, aber nicht jeder Internet-Surfer.

5. Der Umgang mit Werbung
Wie andere kostenlose Internet-Angebote finanzieren sich auch Online-Netzwerke weitgehend über Werbung. Nur einzelne Communitys, vor allem im Business-Bereich, bieten daneben auch Abonnement-Modelle in Form von Premium-Mitgliedschaften an. Wer Gratis-Angebote nutzt, bekommt daher in der Regel auch Anzeigen zu sehen. Beliebt sind „zielgruppenspezifische“ Werbe-Einblendungen. Dabei können die Unternehmen zum Beispiel festlegen, dass ein Produkt nur männlichen Nutzern zwischen 20 und 25 Jahren in bestimmten Städten gezeigt wird. Die Community kann dafür einen Filter definieren, übermittelt den werbenden Firmen aber keine persönlichen Nutzerdaten. Bei manchen Plattformen ist es möglich, solche Werbefilter individuell auszuschalten – dann bekommen aber zum Beispiel auch Männer Werbung für Lippenstifte angezeigt.

Yahoo und Google sind sich einig

13. Juni 2008

(yahoo) Kurz nach dem Scheitern der Übernahme gaben Yahoo und Google eine Kooperation im Werbegeschäft bekannt. Dies teilte Yahoo in einer Mitteilung in Sunnyvale im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien mit. Das Abkommen sei zunächst auf vier Jahre angelegt und könne zweimal um je drei Jahre verlängert werden.

Die Kooperation könne Yahoo rund 800 Millionen Dollar jährlich einbringen. Yahoo erhofft sich Mehreinnahmen in Höhe von jährlich 800 Millionen Dollar durch Übernahme von Google-Werbebanner. Die Partnerschaft ist auf die Vereinigten Staaten und Kanada begrenzt.

Yahoo darf parallel ähnliche Partnerschaften mit anderen Anbietern eingehen. Sollte Yahoo in den kommenden zwei Jahren verkauft werden, erhält Google 250 Millionen Dollar.

Adressierbarkeit im Web

12. Juni 2008

(mf.nrw.de) Es ist bekannt, dass gerade die Kostenlos-Mentalität im Internet es den Anbietern von kostenpflichtigen Inhalten schwer macht. Online-Services bringen noch immer nur geringe Erlöse – zum Beispiel über Archiv-Funktionen oder ElectronicPaper- Ausgaben –, verspricht die „Werbung“ im Netz weitere Zuwächse für Zeitungen und Zeitschriften.

Spätestens seitdem Rupert Murdoch erklärte, der Online-Dienst seines Wall Street Journals, den zuvor mehrere hunderttausend Nutzer abonniert hatten, werde zum Gratis-Angebot, ist klar: Die Erstellung von Kundenprofilen und die daraus folgende Möglichkeit einer präzisen Adressierbarkeit von Werbebotschaften sind im Internet für viele Agenturen und Markenartikelhersteller besonders interessant.

Kontextabhängige Werbung und Suchwortvermarktung machen bereits mehr als die Hälfte der Online-Werbeeinnahmen aus.

Doppelrolle der Suchmaschinen

(mf.nrw.de) Wie das Medienforum.nrw.de aktuell berichtet, werden Google und Yahoo für Zeitungen als Partner und als Konkurrenz zugleich gesehen. Wird das Keyword-Advertising in die Websites der Verlage integriert, partizipieren auch Zeitungen von den Werbeeinnahmen, ohne in eigene Technologie investieren zu müssen. Einerseits steuern Suchmaschinen beachtliche finanzielle Beträge bei, andererseits aber dominieren sie zunehmend alle Prozesse sowohl auf dem Inhalte- als auch auf dem Werbemarkt.

Es gibt einige deutsche Zeitungshäuser, die deshalb inzwischen auf unabhängige Lösungen setzen. Bei den Sponsored Links binden beispielsweise die Aachener Zeitung, die Saarbrücker Zeitung, die Augsburger Allgemeine, der Donaukurier und die Osnabrücker Zeitung Technik des unabhängigen Marketing-Dienstleisters Miva ein.

Die große Abhängigkeit aller Online- Inhalteanbieter von Software-Häusern und Suchtechnologie-Unternehmen besteht auch in den USA, wo Microsoft, Google und ähnliche Firmen mehr Produktentwickler beschäftigen als alle Zeitungen zusammen. Dennoch gelang es einigen amerikanischen Verlagshäusern, mit Innovationen Akzente zu setzen. So verfügt die New York Times über eine Software („Times Reader“), mit der sich jeder Leser mühelos seine eigene Zeitungsausgabe zusammenstellen kann. Suchen, Blättern, Umgruppieren oder die Nutzung von Archivfunktionen sollen so komfortabel sein, dass sich einfacher und übersichtlicher Informationen zusammenstellen lassen sollen als mit Suchmaschinen.

Wie bei allen Einschätzungen von usablity und Funktionalität bleibt abzuwarten, ob sich Einzellösungen wirklich durchsetzen können, zumal die die große Bandbreite von individuellen Einstellungen gerade bei iGoogle doch sehr dazu verleitet, in Anlehnung an eine Suchmaschine interessante Nachrichten zusammenstellen zu lassen.

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