Google-Chef Eric Schmidt zur Werbung im Internet
28. Mai 2008
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aktuell berichtet wird das mobile Internet als die nächste große Welle gesehen. Eric Schmidt, der Google Chef ist lt. eigener Aussage enttäuscht vom Web 2.0, sieht aber andere Wachstumschancen.
Als Anfang April ein Marktforschungsunternehmen eine Stagnation in den Google-Klickraten meldete, brach der Aktienkurs ein und das Ende der Wachstumsgeschichte ausgerufen. Doch Google-Chef Eric Schmidt veröffentliche kurz danach Quartalszahlen, die alle Kritiker Lügen straften. „Es gibt kein Limit für das Suchmaschinenmarketing. Manche Menschen glauben das, aber wir haben noch viele Ideen, um die Technik zu verbessern und Werbung noch besser passend zur Zielgruppe auszuliefern“, sagt der Google-Vorstandschef Eric Schmidt im Gespräch mit der FAZ.
Eric Schmidt leitet seit 2001 als gelernter Informatiker die Geschicke der Suchmaschine Google und steuert gemeinsam mit den Gründern Larry Page und Sergey Brin das erfolgreichste Internetunternehmen der Welt. 16,6 Milliarden Dollar hat Google im vergangenen Jahr umgesetzt und dabei 4,2 Milliarden Dollar verdient. Rund die Hälfte des gesamten Online-Werbemarktes fließt durch das Google-System, das damit zur wichtigsten Lebensader des Internet geworden ist. Doch Schmidt will mehr: „Die nächste große Werbewelle ist das mobile Internet. Dafür muss man sich nur das iPhone anschauen, das den ersten wirklich guten mobilen Webbrowser hat. (FAZ)

