Google News und deutsche Verleger
29. Mai 2008
Die Bedenken deutscher Verleger, Google dringe mit seinem Dienst Google News in ihr Stammgeschäft ein, wischt Eric Schmidt, der Chef von Google in einem aktuellen Interview mit der FAZ/online beiseite.
Google sortiert die Inhalte der rund 700 deutschsprachigen Nachrichtenseiten. Auf diese Weise verdient Google einerseits zwar Geld mit den Inhalten der Nachrichtenseiten, leitet ihnen andererseits aber auch sehr viele Nutzer zu, so dass die Verlage bisher kein Veto eingelegt haben.
Nun stellt Google die Nachrichten auch auf einer Landkarte dar, was ebenfalls in Konkurrenz zu den Angeboten einiger Verlage steht. „Wir schauen aus der Sicht der Nutzer, nicht aus der Sicht der Verleger. Wir lösen ein Problem der Nutzer, auch wenn die Verleger besorgt sind, dass wir ihr Geschäft berühren“, sagt Schmidt.

