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Wissensplattform “Knol” von Google

25. Juli 2008

(Faz.net, 24.07.08) Wie die FAZ aktuell online berichtet, hat nun auch Google eine Wissensplattform. „A unit of knowledge“ soll es sein, sie trägt den Namen “Knol”. Eine deutsche Version gibt es noch nicht. Das Wertvolle am Wissen ist, dass man es teilen kann. Und es keiner allein besitzt. Im Internet ist diese Einsicht schon lange angekommen. Wikipedia gibt Millionen Wissenseinheiten weiter, die hunderttausende fleißige und freiwillige Mitarbeiter zusammenstellen. Es kostet nichts. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - funktioniert das System und ist bisher in dieser Form und Größe einzigartig.

Wer sich “Knol” das erste Mal anschaut, wird schnell feststellen, wie sich Goles Portal von Wikipedia unterscheidet. Die Beiträge stammen von einzelnen Autoren, deren Namen unter dem Titel oder Teaser deutlich angezeigt werden. „Wir glauben, dass man Web-Inhalte besser nutzen kann, wenn man weiß, wer was geschrieben hat“, schreibt Google im offiziellen Blog. Falls es ein Leser besser weiß als der Autor, kann er seine Kritik oder Ergänzung anbringen. Allerdings entscheidet der Autor, ob diese auch veröffentlicht wird. Sie hängt dann am Ende des Artikels. Laut Google sei dies dann eine „moderierte Zusammenarbeit“.

Dass am Ende jeder Wissenseinheit Nutzer ihre Kommentare abgeben dürfen - sofern sie vom Autor freigegeben werden -, dürfte den meisten Lesern bekannt vorkommen. Nahezu jedes Nachrichtenportal hat diese Funktion in Form von Leserkommentaren. Wobei Journalisten dabei sicher nicht wie Google von „moderierter Zusammenarbeit“ sprechen würden.

Der Schwerpunkt liegt zunächst auf medizinischen Themen. Knol hält auch Informationen bereit über die “Menopause”, “Aids” oder “Cirrhosis”. Der Stil der Artikel über medizinische Themen ähnelt sich. Die leicht wissenschaftliche Sprache ergänzen die Autoren mit Abbildungen oder Fotos. arama motoru optimizasyonu

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